Traditionelle Küche

Im Gemonese

«Frico di patate»

Ein Gericht, welches die Friulaner verkörpert wie kein anderes, ist sicherlich der Frico. Man könnte ihn trivial als geschmolzenes Käse-Omelett bezeichnen. Durch die Verwendung verschiedener Käsesorten mit verschiedenen Reifegraden und die Zugabe anderer Zutaten wird Geschmack und Konsistenz verändert. Je nach verwendeten Rohstoffen entsteht eine erlesene Köstlichkeit. Um allen Geheimnissen seiner Zubereitung auf die Spur zu kommen, empfiehlt sich ein Kochwerkshop in der Cocconi-Mühle. Die nötigen Zutaten für das Rezept erhalten Sie unter: paniere@ecomuseodelleacque.it

Frico mit “Strisules”

Als „Strisules“ bezeichnet man die Abschnitte von frisch geronnenem, in die Form gepressten Käse. Sie sind süß, salzfrei und schmecken wie Milch. In Stücke zerkleinert und in der Pfanne gebraten, bilden sie ein geschmolzenes Käseomelett, den Frico. Er passt gut zu einer Portion weicher Polenta und einem guten Glas Wein wenn möglich aus „cjanorie“, einer alten lokalen Rebsorte. Die „strisules“ kann man in der Molkerei von Campolessi, das Maismehl bei der Cocconi Mühle und den Wein im Bulfon Keller von Valeriano kaufen. Die Produkte können online bei folgender Email Adresse bestellt werden: paniere@ecomuseodelleacque.it

Gnocchi (italienische Knoedel) aus «pan di sorc» (traditionelles Maisbrot)

Die Gnocchi werden in dieser Region „Macarons“ genannt und waren oft das Hauptgericht an Sonntagen. Je nach Jahreszeit wurden Kartoffeln, Polenta, Brot, oder einfach nur Mehl in „Macarons“ verwandelt. Die fantasievoll mit Ricotta, Wildkräutern, Früchten und Pilzen angereicherten Gnocchi bilden mit einer reichhaltigen Sauce ein einzigartiges und leckeres Gericht. An einem Kochworkshop in der Cocconi-Mühle kann degustiert und die Zubereitung erlernt werden. Die für das Rezept notwendigen Zutaten sind bestellbar unter: paniere@ecomuseodelleacque.it

Öl aus dem Gemonese

In Gemona besteht die Möglichkeit, eines der am höchsten ausgezeichneten Olivenöle Italiens direkt bei der Ölmühle der Familie Fachin zu probieren. Fernanda, Betreiberin eines Biohofes, hat vor zwanzig Jahren beschlossen, mit dem Anbau von Olivenbäumen in einem Gebiet zu experimentieren, wo die Kälte im Winter einerseits die Pflanzen schädigen kann, andererseits jedoch die Produktion von Oliven von sehr hoher Qualität und reich an Polyphenolen begünstigt. Im Gemonese werden alte lokale Olivenbaumsorten angebaut, was die Produktion einer breiten Palette von verschiedenen Ölen ermöglicht. Um einen Besuch mit Degustation zu reservieren, schreiben Sie an info@ecomuseodelleacque.it

Im Geiltal und Lesachtal

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